Sommerempfang des Kfz-Gewerbes Bayern: Aiwanger würdigt Betriebe als unverzichtbaren Partner für Bayern

(v.l.n.r.) Präsident und Landesinnungsmeister Günter Friedl übergab am Ende der Festrede ein persönliches Präsent an Staatsminister Hubert Aiwanger

Über das Kraftfahrzeuggewerbe Bayern:
Das Kraftfahrzeuggewerbe Bayern vertritt die gewerblichen und politischen Interessen seiner sieben Kfz-Innungen mit rund 7.000 angeschlossenen Mitgliedern im Freistaat. Maßstab unseres Handelns ist stets das Gesamtinteresse der Branche. In allen grundsätzlichen Fragen sind wir erster Ansprechpartner für Politik, Behörden und Medien – und beziehen klar Position zu den Themen, die unsere Betriebe bewegen.

Ansprechpartnerin:

Anja Glück, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

glueck@kfz-bayern.de, 089 512677-21

Das Präsidium des Kfz-Gewerbe Bayern mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (v.l.n.r.): Hans Maier, Rudolf Angerer, Vizepräsident Karl-Heinz Breitschwert, Manfred George, Roland Hoier, Vizepräsident Hans Bader, Pressesprecherin Anja Glück, Andreas Tröger, Präsident & Landesinnungsmeister Günter Friedl, Alois Huber und Michael Krammer

Das Präsidium des Kfz-Gewerbe Bayern mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (v.l.n.r.): Hans Maier, Rudolf Angerer, Vizepräsident Karl-Heinz Breitschwert, Manfred George, Roland Hoier, Vizepräsident Hans Bader, Pressesprecherin Anja Glück, Andreas Tröger, Präsident & Landesinnungsmeister Günter Friedl, Alois Huber und Michael Krammer

München. „Das Kfz-Gewerbe garantiert die individuelle Mobilität und damit unsere Freiheit.“ Mit diesen Worten brachte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger beim Sommerempfang des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern in der Oldtimer-Fabrik Neu-Ulm die Bedeutung der Branche auf den Punkt.

Rund 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Handwerk und Verbänden folgten der Einladung des Landesverbands und nutzten den Abend für den persönlichen Austausch über die Zukunft des Automobils, neue technische Entwicklungen und die Herausforderungen des Mittelstands.

In seiner Rede machte Präsident Günter Friedl deutlich, dass die bayerischen Kfz-Betriebe den Wandel längst aktiv gestalten. Sie investieren in moderne Werkstattausstattung, qualifizieren ihre Mitarbeiter und bilden den Nachwuchs aus, den die Branche auch künftig dringend braucht. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an die Betriebe. Viele politische Entscheidungen werden in Berlin und Brüssel getroffen, umgesetzt werden müssen sie jedoch vor Ort, in den Werkstätten und Autohäusern.

„Unsere Betriebe stellen sich auf neue Technologien ein und investieren jeden Tag in die Zukunft. Niemand stellt sinnvolle Regeln infrage. Sie müssen jedoch auch im betrieblichen Alltag funktionieren. Wo Dokumentations- und Nachweispflichten den Arbeitsalltag unnötig erschweren, fehlt Zeit für Kunden, Ausbildung und Investitionen“, sagte Friedl.

Mit rund 15.000 Auszubildenden gehört das bayerische Kraftfahrzeuggewerbe zu den größten Ausbildungsbranchen im Freistaat. Die Berufsbilder entwickeln sich mit der Fahrzeugtechnik weiter. Moderne Diagnosesysteme, Digitalisierung und Hochvolt-Kompetenz gehören heute ebenso selbstverständlich dazu wie klassisches handwerkliches Können. Gemeinsam mit den sieben bayerischen Kfz-Innungen und der Ausbildungsplattform kfz-ausbildung-bayern.de setzt sich der Landesverband dafür ein, junge Menschen für die Berufe des Kraftfahrzeuggewerbes zu begeistern und den Betrieben qualifizierte Fachkräfte zu sichern.

Auch die Mobilität der Zukunft, so Friedl, werde vielfältig sein. Elektromobilität, Wasserstoff, moderne Verbrennungsmotoren und klimafreundliche Kraftstoffe würden nebeneinander ihren Platz haben. Wer Klimaschutz wirksam gestalten wolle, müsse deshalb auch den Fahrzeugbestand auf den Straßen mitdenken. Unabhängig vom Antrieb bleiben qualifizierte Werkstätten unverzichtbar. Fahrzeuge müssen gewartet, diagnostiziert und repariert werden. Friedl warb deshalb dafür, das Reparieren stärker in den Mittelpunkt zu rücken.  „Reparieren statt vorschnell austauschen gehört zum Selbstverständnis unseres Handwerks. Das schont Ressourcen, erhält bezahlbare Mobilität und ist gelebte Nachhaltigkeit.“

Dem Bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie dankte Friedl für den konstruktiven Austausch mit dem Ministerium. Die Staatsregierung habe in den vergangenen Jahren immer wieder Verständnis für die Anliegen des Mittelstands gezeigt und wichtige Impulse aufgegriffen. Umso mehr habe ihn das klare Bekenntnis Aiwangers zur Branche gefreut.

In seiner Festrede unterstrich Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Bedeutung des Kraftfahrzeuggewerbes für Bayern: „Das Kfz-Gewerbe garantiert die individuelle Mobilität und damit unsere Freiheit.“ Gleichzeitig betonte er, dass die Betriebe für neue Technologien, moderne Infrastruktur und die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter erhebliche Investitionen leisten müssten. Dafür brauche es verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit.“

Den stimmungsvollen Abschluss des Abends gestaltete Kabarettist Wolfgang Krebs, der in seinen Paraderollen als Markus Söder, Hubert Aiwanger und Edmund Stoiber das politische Geschehen humorvoll aufgriff. Für die musikalische Begleitung sorgte das Trio Velvet. Die besondere Atmosphäre der Oldtimer-Fabrik bot den Gästen bis in den Abend hinein zahlreiche Gelegenheiten für persönliche Gespräche und neue Kontakte.