Aiwanger bekräftigt auf der IHM Unterstützung für Verbrennungsmotor

München. Beim Besuch des Messestandes des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern auf der Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München hat Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erneut die Bedeutung technologischer Offenheit in der Mobilität betont. Im Gespräch mit Präsident und Landesinnungsmeister Günter Friedl sowie Auszubildenden aus bayerischen Innungsbetrieben machte der Minister deutlich, dass auch der Verbrennungsmotor weiterhin eine Zukunft hat.

Elektromobilität sei ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung, dürfe jedoch nicht dazu führen, dass der Verbrennungsmotor politisch verdrängt werde. Seine klare Botschaft: Ein Verbot des Verbrennungsmotors dürfe es nicht geben. Der Minister informierte sich am Stand „AutoBerufeAktuell“ über Ausbildung und technische Entwicklungen im Kfz-Handwerk und kam dabei auch mit Auszubildenden aus bayerischen Innungsbetrieben ins Gespräch. Eindrücke seines Standbesuchs teilte er anschließend über seine Social-Media-Kanäle.

„Unsere Betriebe arbeiten täglich an der Mobilität von morgen, mit klassischen und alternativen Antrieben gleichermaßen“, erklärte Präsident und Landesinnungsmeister Günter Friedl. „Entscheidend ist, dass wir alle technologischen Möglichkeiten nutzen. Einseitige Festlegungen helfen weder dem Klimaschutz noch den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Mobilität muss bezahlbar bleiben und Innovation braucht Offenheit für unterschiedliche Lösungen.“

Das Kraftfahrzeuggewerbe Bayern präsentierte sich vom 4. bis 8. März auf der Internationalen Handwerksmesse in München und zeigte dort, wie modern und vielseitig eine Ausbildung im Kfz-Handwerk heute ist. Besucherinnen und Besucher konnten Technik selbst ausprobieren, Bauteile auseinandernehmen und wieder zusammensetzen sowie mit Auszubildenden aus den Betrieben ins Gespräch kommen. Die Internationale Handwerksmesse war in diesem Jahr sehr gut besucht und auch für das Kraftfahrzeuggewerbe Bayern ein voller Erfolg. Besonders deutlich wurde das große Interesse junger Menschen an technischen Berufen und an einer Ausbildung rund um Mobilität.

Mit rund 15.000 Auszubildenden gehört das Kraftfahrzeuggewerbe zu den größten Ausbildungsbereichen im bayerischen Handwerk. Die Nachwuchsgewinnung bleibt eine zentrale Aufgabe des Verbandes, die im Interesse der rund 7.000 bayerischen Innungsbetriebe aktiv vorangetrieben wird.

Aiwanger gegen Verbrennerverbot, Bayerischer Wirtschaftsminister Huber Aiwanger auf der IHM 2026

 

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